Häufig merkt die betroffene Person erst zu spät, dass die Verbindlichkeiten nicht mehr bedient werden können.
Damit beginnt ein Kreislauf, der sich immer mehr ausweitet. Daher ist es wichtig, das Konto immer im Blick zu halten und einige grundlegende Tipps zu beachten. Wer sich daran hält, der wird schwarze Zahlen schreiben und schuldenfrei durchs Leben gehen.
Schuldenfrei leben - Schuldenfrei werden und bleiben
Eine der wohl wichtigsten Grundsatzregeln schuldenfrei zu bleiben ist es, nicht über die finanziellen Möglichkeiten zu leben. Das ist leicht gesagt, doch der Alltag hält oft so viele Reize bereit, dass viele Menschen die Chancen für sich nutzen und ihr Konsumverhalten steigern. Das fängt bereits bei dem Wohnraum an. Ein Eigenheim gehört in vielen Gegenden zum guten Ton und jeder möchte mithalten.
Dass die Kosten dafür jedoch das normale Gehalt verschlingen können, wird dabei oft vergessen. Besser ist es, so lange eine kleinere Wohnung zu mieten, bis genug angespart wurde, um das Eigenheim wenigstens zum großen Teil selbst finanzieren zu können.
Ein Auto ist, ebenso wie das Eigenheim, bereits zum Statussymbol mutiert. Teilweise haben Familien zwei oder mehr Wagen, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Auch wenn das Auto nicht viel gefahren wird, kostet es dennoch Geld, denn Versicherungen und Steuern wollen bezahlt werden.
Die täglichen Geldausgaben gehen oft unter und später fragt man sich, wo das ganze Geld geblieben ist. Hier kann es helfen, alle Ausgaben penibel aufzulisten und so zu erkenne, wo die großen Ausgaben liegen. Im nächsten Monat können diese Punkte dann besser im Auge behalten werden und die Ausgaben sinken.
Fast bei jedem Girokonto ist inzwischen ein Dispositionskredit dabei. Teilweise gehen diese Kredite in eine vierstellige Höhe. Rutscht man einmal hinein ist es nicht einfach, wieder aus dem Dispo zu kommen.
Dazu werden dann von der Bank noch viel zu hohe Zinsen berechnet, die ebenfalls bedient werden müssen. Sinnvoll ist es, die Bank darüber zu informieren, dass kein Dispo gewünscht ist. Besser ist es, ein kleines Polster anzulegen, so dass größere Anschaffungen wie eine neue Waschmaschine kein zu großes Loch in die Kasse reißen.
Standhaftigkeit und ein guter Blick für das Wesentliche sind also die Grundvoraussetzungen dafür, dass das Konto im Plus bleibt. Die regelmäßige Kontrolle des Kontos hilft dabei schneller zu bemerken, wenn sich die Finanzen ins Negative neigen. Hier sollte gleich die Notbremse gezogen werden, um ggf. wieder schuldenfrei zu werden und dann auch zu bleiben.
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