Die Zinsen bei einem Festgeldkonto sind deutlich höher als bei einem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto. Das liegt daran, dass der Anleger erst dann wieder an sein Geld kommt, wenn der Vertrag abgelaufen ist. So lange kann das Finanzinstitut mit dem Geld arbeiten. Dies wird mit höheren Zinsen belohnt. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger dann seine Zinsbeträge und kann sich den gesamten Betrag auszahlen lassen.
Festgeldanlage Vergleich - nicht zu schnell zuschlagen, der Markt bewegt sich!
Bei dem Zins handelt es sich um einen Festzins. Dies bedeutet, dass sich der bei Vertragsabschluss festgelegte Zinssatz nicht ändert. Das ist ein deutlicher Vorteil eines Festgeldkontos. Andere Geldanlagen unterliegen den aktuellen Marktschwankungen und können so Verluste nach sich ziehen. Entscheidet sich ein Anleger nach Ende der Laufzeit, den Vertrag zu verlängern, so wird der Zins an die aktuelle Marksituation angepasst.
Auch wenn der Anleger sein Geld während der Laufzeit nicht abheben kann, so hat er doch die Möglichkeit, das Festgeldkonto zu beleihen. In welcher Höhe solch eine Beleihung erfolgen kann, ist abhängig von der Höhe des Sparbetrages auf dem Festgeldkonto. Die Angebote an Festgeldkonto sind groß und die Konkurrenz belebt bekanntlich den Markt. Daher versuchen die Banken ihre Kunden mit hohen Zinsen zu locken. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich. Dabei sollten jedoch nicht nur die Zinsen im Blick behalten werden. Auch die Konditionen, die Kündigungsmöglichkeiten oder zusätzliche Kosten variieren teilweise stark.
Grundsätzlich ist ein Festgeldkonto eine sichere Geldanlage. Wer also eine Zeit lang auf sein Kapital verzichten kann und kein zu großes Risiko eingehen möchte, der ist mit dem Festgeldkonto gut bedient.
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